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Hubert Schmalix: Casa Tesoro, 2016 (Beilage 2016, 50,5×38)

Der österreichische Maler Hubert Schmalix wurde 1952 in Graz geboren und studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Max Melcher. In den 1980er Jahren erlangte er internationale Bekanntheit als Teil der so genannten Neuen Wilden. Diese junge Generation von Malern revoltierte mit einer heftigen Lust an gegenständlicher Malerei gegen die intellektuelle Tradition ihrer Lehrer. Die Bilder zeichneten sich durch starke Gestik und Farbigkeit aus.  In den folgenden Jahrzehnten entwickelte Hubert Schmalix sein Werk stetig weiter. Er veränderte den ursprünglich gestischen Pinselstrich hin zu ruhigen, geschlossenen Formen mit starken Konturen und flächigen Binnenfarben. Besonders wichtig wurden ihm die Zusammenstellung bemerkenswerter Farbklänge innerhalb eines Bildes und eine delikate Gestaltung der Oberflächen. Seine Bildinhalte reichen von weiblichen Akten bis zu idyllischen Landschaften, die motivisch Anleihe bei historischen Werken nehmen. Stets menschenleer, brechen sie jedoch formal und in ihrer Farbigkeit mit naturalistischen Darstellungen. Hubert Schmalix lebt und arbeitet in Los Angeles.

Ina Fasching: Emma, 2017

Die aus Vorarlberg stammende Künstlerin Ina Fasching studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Gunter Damisch und Daniel Richter. Sie zeichnet und malt ausschließlich auf Papier, wobei sie die Unterschiede dieses Materials in Struktur, Haptik und Farbnuancen in aller Vielfalt auskostet. Für ihre Arbeiten benutzt sie alle Arten von Stiften, Kohle, Pastell und Eitempera. Inspirationsquelle ist ihr dabei das Versteckte und Verborgene in der Welt, die sie umgibt.