New Paintings by PAROV STELAR

AB 16. SEPTEMBER 2022 IN DER GALERIE SCHLOSS PARZ

Wir freuen uns in der Galerie Schloss Parz als erste Galerie, in Zusammenarbeit mit Hirschl ARtManagement, die Kunst von Parov Stelar präsentieren zu dürfen.

Titelbild der Ausstellung mit Kunst von Parov Stelar - Danke, Gut

Der Künstler – Parov Stelar

Der international gefeierte Musikproduzent Parov Stelar, mit bürgerlichem Namen Marcus Füreder (geb. 27. November 1974), absolvierte sein Studium für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und Berlin.

Im Juni 2021 wurden seine großformatigen Gemälde in den repräsentativen Räumen des Museums Francisco Carolinum in Linz ausgestellt und waren definitiv ein Highlight des österreichischen Kunst- und Kultursommers 2021.

Der Titel der damals gezeigten Ausstellung „I’ll be OK soon!“ lässt düstere und positive Untertöne mitschwingen. Der Maler und Künstler Parov Stelar selbst meinte in einem Interview mit Lukas Luger, OÖ Nachrichten, dass es eine schwere und zugleich optimistische Aussage sei. Die besten Kunstwerke entstehen aus Disharmonie. Laut Parov Stelar ist künstlerische Schaffenskraft immer mit einem autobiografischen Prozess verbunden. Dieser Prozess ist ein wesentlicher Bestandteil, Kunst überhaupt erst zu erzeugen. Musik und Malerei sind Mittel der Kommunikation, die über die verbale Sprache hinausgehen und eine bessere und andere Ausdrucksmöglichkeit bieten. Die Kunst schafft somit eine Metaebene bei jedem Rezipienten.

Portrait des Künstlers Parov Stelar

Malerei von Parov Stelar

Parov Stelar sieht das Malen als eine Impulsreaktion. In der digitalen Entwurfsphase überlasse er sehr viel dem Zufall. Die ersten Montagen am Computer führen zu dem Layout bzw. Entwurf, mit dem er zur Leinwand geht, die er klassisch mit Öl in ihr Farbenkleid verwandelt. Während des Malprozesses, beschreibt der Künstler, käme es immer wieder vor, dass sich ein Bild noch einmal komplett dreht. Sobald ihn das Bild anblicke, wenn er es betrachtet, weiß er, dass es vollendet ist. Die Malerei ist für ihn als symbiotischer Partner zur Musik zu verstehen. Das Haptische des Malens ist wie ein Ausgleich zum Digitalen. Kunst ist für ihn ein Indikator, dass er noch lebe. Das cogito ergo sum von Descartes wird bei Parov Stelar zu einem pingo ergo sum (Ich male, also bin ich). Seine Bilder zeigen laut Dr. Alfred Weidinger (Dir. OÖ Landes-Kultur GmbH) seine Affinität zur POP-Art, etwa zu den Arbeiten eines ANDY WARHOL, Roy Liechtenstein oder Robert Rauschenberg. In einem Artikel im Standard wird sein künstlerischer Stil zwischen Banksy und Helnwein angesiedelt, doch bedient er sich seiner ganz eigenen Formensprache, die er in das Zeitgenössische übersetzt. Musik und Malerei sind bei Parov Stelar in einem parallelen Entstehungsprozess eingebunden. Beides befruchtet sich gegenseitig und inspiriert den Künstler abwechselnd. Die nun in der Galerie Schloss Parz gezeigten Arbeiten werden erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

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