Hans Hoffmann Ybbs

Hans Hoffmann Ybbs

  • Biography

    Hans Hoffmann-Ybbs wurde 1928 in Ybbs an der Donau geboren und lebte bis 2005 in Grieskirchen.

    1942-1947 Höhere Grafische Lehr- und Versuchsanstalt, Wien

    1962 Gründung des Künstlerzentrums Schloss Parz

    Publikationen
    “Die Kunst der Linie. Möglichkeiten des Graphischen”, Landesgalerie Linz am Oberösterreichischen Landesmuseum, Linz, 1999

    “1 von 9. Kunst aus Oberösterreich”, Objekte aus der Sammlung der Stadt Wien, hg. v. Museum auf Abruf, Wien, 1999

    “Retrovie-Avanguardia 1918-2000”, Land Oberösterreich, Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Institut für Kulturförderung, Linz, 2000

    Die Bedeutung von Schloß Parz
    1962 entdeckt Hans Hoffmann-Ybbs das Wasserschloss Parz bei Grieskirchen, zu diesem Zeitpunkt eine dem Verfall preisgegebenen Ruine. Gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin Charlotte Buck und Künstlerfreunden wird das Künstlerzentrum Schloss Parz gegründet. Nach zweijährigen Renovierungsarbeiten durch die beteiligten Künstler kann 1964 die erste Ausstellung stattfinden.
    Dieses Künstlerzentrum war seit den frühen 1960er Jahren eine bedeutende Zelle der österreichischen Avantgarde. Durch ein vielfältiges, progressives Programm an Ausstellungen und Symposien erfuhr das Künstlerzentrum schon bald nationale und internationale Aufmerksamkeit. Bis zur Auflösung des Künstlerzentrums im Wasserschloss Parz im Jahr 1968 und auch noch in den folgenden Jahren organisiert und betreut Charlotte Buck gemeinsam mit Hoffmann-Ybbs die zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen und ist Ansprechperson für die vielen Künstlerfreunde.
    Mit dem Tod Hans Hoffmann-Ybbs am 30. August 2005 verlor das Künstlerzentrum seinen Initiator und langjährigen Haupt-Protagonisten. Am 11. November 2006 stirbt Charlotte Buck in der Wohnung in Parz, nur 14 Monate nach dem Tod ihres Lebenspartners Hans Hoffmann-Ybbs.

    Das Werk von Hoffmann-Ybbs
    Hans Hoffmann-Ybbs hinterließ ein umfangreiches Œuvre an Zeichnungen, Aquarellen, Druckgrafiken, Malereien, Keramik-, Mosaik- und Metallarbeiten. Sein Schaffen gilt heute als ein Schlüsselwerk der informellen Kunst in Österreich. Bereits in den späten 1950er Jahren bezeichnete ihn die Kunstkritik als „ernstzunehmenden Modernen“, dessen Malerei „zwischen den gegenstandslosen Abstrakten und der Malkultur des Expressionismus liegt“. Im Zentrum seines Schaffens stand die Natur. Ihre Formen bestimmten die Sprache seines künstlerischen Ausdrucks.

    Ab den 1960er Jahren war das Werk des Künstlers vor allem von seiner Leidenschaft für die Formenwelt der Insekten geprägt. Naturstudien, vielfach aber auch ein direktes Naturerleben bei Spaziergängen in der Umgebung von Schloss Parz, bildeten den Ausgangspunkt für eine besonders charakteristische Formensprache. Lustvoll und spontan arbeitete Hoffmann-Ybbs mit Pinsel und Feder, mit Farben und Linien an seinen Bildern.

  • Exhibitions

    Einzelausstellungen (Auswahl)
    2008 Galerie Schloss Parz, Grieskirchen

    2003 Kubin-Haus in Zwickledt, Wernstein

    2002 “Treffpunkt Kunst”, ORF, Landesstudio Oberösterreich, Linz

    1998 Neue Galerie der Stadt Linz (heute Lentos Kunstmuseum Linz)

    1991 Palazzo della Gran Guardia, Verona, Italien

    1983 Galerie Glück, Wels

    1982 Galerie Carré Blanc et Noir, Nyon, Schweiz

    1980 Galerie der Wiener Staatsoper, Wien

    Gruppenausstellungen (Auswahl)
    1989 “Botschaft der Grafik”, Oberösterreichische Landesausstellung, Linz

    1979 Oberösterreichischer Kunstverein, Brucknerhaus, Linz

    1973 Künstlergruppe “Der Kreis”, Künstlerhaus, Wien

    1968 Biennale Internazionale per l’Incisione, Brescia, Italien

    1964 Künstlerzentrum Schloss Parz, Grieskirchen

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